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title: "Am 26. August schaltet Shopify die zusätzlichen Skripts ab"
description: "Shops ohne Plus verlieren die zusätzlichen Skripts auf der Dankes-Seite und der Bestellstatus-Seite. Was ausfällt, was an die Stelle tritt und wie Sie migrieren, ohne das Conversion-Tracking still zu verlieren."
author: "Luboš Zápotočný"
published: "2026-07-13"
language: "de"
canonical: "https://zapolu.com/de/blog/shopify-schaltet-zusaetzliche-skripte-ab/"
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# Am 26. August schaltet Shopify die zusätzlichen Skripts ab

Am 26. August 2026 entfernt Shopify die zusätzlichen Skripts
(*Additional scripts*) auf der Dankes-Seite und der
Bestellstatus-Seite in jedem Shop, der nicht auf Plus läuft. Was in
diesem Feld steht, hört an diesem Tag auf zu feuern. In den meisten
Shops sind das der Conversion-Tag von Google Ads, das Meta-Pixel und
eine über die Jahre gewachsene Schicht eigener Snippets.

Wer auf Plus ist, hat das hinter sich. Ihre Frist war der 28. August
2025, und im Januar 2026 hat Shopify begonnen, die Shops automatisch
umzustellen, die sie ignoriert haben. Ein Blick darauf, was dabei
verloren ging, lohnt sich.

Beide Daten stammen von Shopify selbst; wir haben sie am 13. Juli 2026
in dessen Dokumentation geprüft: die [Frist für Shops ohne Plus](https://help.shopify.com/en/manual/checkout-settings/customize-checkout-configurations/upgrade-thank-you-order-status)
am 26. August 2026 und die [Abschaltung von `checkout.liquid`,
zusätzlichen Skripts und Script-Tags](https://shopify.dev/docs/storefronts/themes/architecture/layouts/checkout-liquid)
für Plus am 28. August 2025.

Eine Klarstellung, weil das oft falsch berichtet wird: ohne Plus
hatten Sie nie ein `checkout.liquid`. Shopify dokumentiert es als ein
Layout, das es nur auf Plus gibt. Seine Abschaltung kann Sie nicht
treffen, und eine Agentur, die Ihnen dessen Migration anbietet, stellt
Ihnen Arbeit in Rechnung, die es nicht gibt. Sie haben das Feld für
zusätzliche Skripts unter *Einstellungen > Checkout*, und genau das
verschwindet.

## Was tatsächlich ausfällt

Alles in diesem Feld, praktisch also:

- **Conversion-Tracking.** Google Ads, Meta, TikTok,
  Affiliate-Postbacks. Der Umsatz kommt weiter herein. Die Zuordnung
  hört auf.
- **Analytics im Kaufmoment.** Eigene GA4-Events, Anbindungen ans
  serverseitige Tagging, alles, was hier hineingeklebt statt als
  Integration gebaut wurde.
- **Inhalte auf diesen beiden Seiten.** Lieferzeitschätzungen,
  Bewertungsaufrufe, Referral-Angebote, Umfragen aus längst beendeten
  Kampagnen.
- **Apps, die sich über Script-Tags installieren.** Sie brechen
  genauso, und das Dashboard der App warnt Sie nicht.

Der Ausfall ist leise. Nichts geht offline. Der Shop nimmt weiter
Bestellungen an, der Checkout funktioniert weiter, und das einzige
Symptom ist, dass Ihre Werbeplattformen Ihnen nach und nach nicht mehr
sagen können, welche Ausgabe welchen Umsatz gebracht hat. Dafür
eröffnet niemand einen Incident. Es taucht einen Monat später als
unerklärlicher Rückgang des ausgewiesenen ROAS auf, und die Daten sind
dann weg.

## Was an die Stelle tritt

Der Nachfolger ist Checkout Extensibility. Er bietet drei
strukturierte Wege, und keiner davon nimmt beliebiges JavaScript
entgegen:

1. **Benutzerdefinierte Pixel** für das Tracking, unter
   *Einstellungen > Kundenereignisse*. Aus jedem Tracking-Skript wird
   ein benutzerdefiniertes Pixel, oder es fliegt zugunsten der
   offiziellen Integration raus, was bei Google und Meta meist die
   bessere Antwort ist.
2. **Blöcke** für alles, was die Seite anzeigen soll. Gestalterische
   wie funktionale Anpassungen werden im Checkout-Editor als Blöcke
   neu gebaut.
3. **App-Pixel** für Apps, sofern der Anbieter eines ausgeliefert hat.
   Das ist der Teil, den Sie nicht selbst reparieren können.

## Die sechs Wochen

- **Holen Sie sich die echte Liste, nicht Ihre Erinnerung daran.**
  *Einstellungen > Checkout*, dann der Upgrade-Hinweis und die
  Übersicht der Anpassungen (*Review customizations*). Shopify sortiert
  Ihre Anpassungen in kompatible Apps, inkompatible Apps und
  zusätzliche Skripts.
- **Sortieren Sie die Skripts nach Verantwortlichen.** Ein Teil davon
  ist tot: beendete Kampagnen, abgesprungene Dienstleister, Tags, die
  niemand mehr zuordnen kann. Sie zu löschen ist der billigste Teil der
  Migration.
- **Verschieben Sie zuerst das Tracking.** Es ist die einzige
  Kategorie, an der echtes Geld hängt.
- **Prüfen Sie bei jeder inkompatiblen App, ob der Anbieter
  nachgelegt hat.** Hat er nie eine Extension gebaut, ist das keine
  Migration mehr, sondern eine Entscheidung. Die trifft man besser
  bewusst, als sie am 27. August zu entdecken.
- **Stellen Sie selbst um, an einem Tag, an dem Sie hinsehen.** Tun
  Sie nichts, stellt Shopify die Seiten für Sie um und die Anpassungen
  funktionieren nicht mehr. Die eigene Umstellung hält außerdem einen
  Rückweg offen, den die automatische nicht hat: Shopify erlaubt eine
  Rücknahme innerhalb von 30 Tagen nach einer manuellen Umstellung, und
  zwar für Shops, die vor dem 6. Januar 2025 erstellt wurden und diese
  Seiten mit zusätzlichen Skripts oder Script-Tag-Apps angepasst haben.

Danach prüfen Sie nach, denn ein falsch migriertes Pixel sieht genau
aus wie ein richtiges. Gleichen Sie eine Woche lang nach der
Umstellung die Conversions, die Ihre Werbeplattformen melden, mit den
Bestellungen im Shopify-Admin ab. Stimmen die beiden Zahlen überein,
hat die Migration funktioniert. Ohne diesen Abgleich fällt ein
defektes Pixel erst auf, wenn die Zahlen für das Quartal schon falsch
sind.

Die Arbeit ist gut umrissen, der Termin steht fest. Ein großer Teil
dessen, was unsere [Shopify-Seite](/de/services/shopify/) beschreibt,
sieht genau so aus. Und wenn
niemand, der heute bei Ihnen arbeitet, sagen kann, was in dem Feld mit
den zusätzlichen Skripts steht, ist genau dafür das
[Einstiegs-Audit](/de/services/performance-audit/) da.